Annahme 01
Strategie erhöht Wahrscheinlichkeit.
Sie garantiert keinen Erfolg, sie macht ihn wahrscheinlicher.
Entwurf Rev v12 · Erscheint in Kürze
36 Fragen, die über dein Marketing entscheiden.
Zeitlos, mit und ohne KI anwendbar.
Ein Arbeitsbuch für alle, die Marketing verantworten: vom ersten Funnel bis zum letzten Merksatz.

Fig. 01 — Das Problem
Millionen Menschen treffen täglich Kaufentscheidungen, beeinflusst von Stimmungen, Zufällen und mentalen Abkürzungen. Niemand kann Marketing-Erfolg garantieren, aber jeder kann seine Wahrscheinlichkeit erhöhen.
Annahme 01
Sie garantiert keinen Erfolg, sie macht ihn wahrscheinlicher.
Annahme 02
Märkte, Kundschaft, Konkurrenz und Technik kannst du nicht kontrollieren. Du kannst aber Muster erkennen, Annahmen testen und dein Vorgehen anpassen.
Annahme 03
Geld, Zeit und Aufmerksamkeit sind in jedem Unternehmen begrenzt. Strategie heißt deshalb, so oft Nein zu sagen, bis du diese Mittel sinnvoll einsetzen kannst.
Die Leitbrille des Buchs
„Make a product easy to buy by mental and physical availability."
Marketing sorgt dafür, dass ein Produkt leicht zu kaufen ist: durch mentale Verfügbarkeit (die Marke fällt im Kaufmoment ein) und physische Verfügbarkeit (das Produkt ist dort erhältlich, wo die Kundschaft kauft).
Strategisch arbeiten heißt, die eigenen Möglichkeiten zu kennen und den Markt genau zu beobachten. Dann investierst du dort, wo die Chancen am besten stehen.
Fig. 02 — Das Buch
Dieses Buch sammelt Frameworks und sortiert sie nach den Fragen, die sich allen stellen, die Marketing verantworten. Von vorn bis hinten lesbar, oder als Nachschlagewerk für die Frage, die dich gerade beschäftigt.
Halte es so einfach wie möglich.
Nach dem Prinzip KISS.
Rechne mit Investitionen.
Ohne sie gibt es kein Wachstum, und Marketing bringt einen erwartbaren Rückfluss.
Verstehe, warum etwas wirkt.
Damit du es wiederholen kannst.
Der Kopfblock
„Dein Thema, wenn" mit drei Auslösern zum Abhaken, die kurze Antwort und das Ergebnis, das du danach hast.
Der Kern
Das Werkzeug mit einem ausgefüllten Beispiel, „So gehst du vor" in wenigen Schritten, „Wenn du nur eins tust" und der Merksatz.
Die Vertiefung
Hintergrund, Grenzen, Einordnung und ein Fall aus der Praxis. Du darfst sie überspringen.
Zu jeder Frage gehört ein Kommentar unter „Meine Haltung". Dort sagt das Buch offen, wie der Autor zu der Frage steht.
Fig. 03 — Der Inhalt
Sieben Teile, von der Diagnose bis zur Entscheidung unter Unsicherheit. Jede Frage ein Kapitel, jedes Kapitel ein Werkzeug, jedes Werkzeug mit Merksatz.
36 von 36 Fragen
Gutes Marketing macht dein Produkt leicht kaufbar.
Das Budget gehört zuerst dem schwächsten Feld.
Deine Kundschaft erlebt dein Organigramm nur dort, wo es nicht funktioniert.
Der Funnel zeigt dir, wo du hinschauen musst.
Jede Meinung ist eine Hypothese, bis Verhalten sie bestätigt.
Marketing macht vorhandenen Bedarf sichtbar und erzeugt ihn nur selten neu.
Lieber die Nummer eins in einer Nische als die Nummer zwölf im Massenmarkt.
Deine Konkurrenz suchst du dir nicht aus, den Ort deines Angebots schon.
Einmalige Käufe kosten dich Marge, wiederholte Käufe machen dein Geschäft aus.
Ohne Strategie bleibt Marketing beliebig, und ohne Marketing bleibt eine Strategie ein Dokument.
Wähl ein Segment, denn wer alle anspricht, erreicht niemanden.
Beschreib das Ergebnis, das deine Kundschaft will, bevor du über Funktionen sprichst.
Die Kategorie bestimmt deine Konkurrenz, deshalb wählst du sie selbst.
Marke ist, was Menschen über dich sagen, wenn du nicht im Raum bist (nach Jeff Bezos).
Wenn du deinen Wert nicht in einem Satz sagen kannst, hat deine Kundschaft ihn nicht verstanden.
Dein Preis zeigt deine Positionierung, deshalb legst du ihn bewusst fest.
Sei dort kaufbar, wo deine Zielgruppe ohnehin kauft.
Sei dort, wo deine Zielgruppe schon ist, und bau parallel deine eigenen Kanäle auf.
Deine Botschaft ist das, was bei den Menschen ankommt.
Werbung, die alles sagt, sagt nichts, und Werbung ohne deine Markenelemente wirbt für alle.
Ein Launch ist eine Kampagne mit Vorher und Nachher, und an Tag 90 zählen die vorher festgelegten Zahlen.
Der Kauf ist ein Versprechen, der Aha-Moment löst es ein, und dazwischen verlierst du die meisten Kund:innen.
Akquise bringt neue Kund:innen, aber erst das Bleiben entscheidet, ob dein Geschäft wächst.
Plane ein Kernstück pro Monat und mach daraus alles andere.
Gute Psychologie im Marketing hilft Menschen, das zu tun, was sie ohnehin wollen.
Priorisieren heißt, Wichtiges von Verlockendem zu trennen.
Ein Budget ist eine Strategie in Zahlen.
Gib Arbeit ab und behalte die Entscheidungen.
Beschäftigt sein ist keine Leistung.
Miss, was du entscheiden willst.
Ohne den Wert deiner Kund:innen kaufst du Klicks ein, mit ihm gewinnst du Kund:innen.
Marke ist messbar, nur eben in Monaten und nicht in Klicks.
Ein Test ohne Hypothese und Ausgangswert liefert keine Erkenntnis, nur Beschäftigung mit Zahlen.
Entscheide schnell, wo du umkehren kannst, und langsam, wo du es nicht kannst.
Gutes Marketing hilft Menschen, das zu tun, was sie ohnehin wollen, und alles andere bereuen sie später.
Faustregeln fassen Erfahrung zusammen, und du nutzt sie, bis du eine bessere hast.
Fig. 04 — Aus der Praxis
Drei Begleitfälle ziehen sich durch das ganze Buch, dazu Praxiskästen von New Coke bis Dollar Shave Club. Jedes Kapitel endet mit einem realen Fall.
Drei durchgehende Begleitfälle
B2C
Haferdrink ließ sich in Espressomaschinen nicht zuverlässig aufschäumen. Oatly entwickelte deshalb die Barista Edition, eigens für Milchschaum gemacht, und machte die Theke im Café zum Kanal.
LehreSei dort kaufbar, wo deine Zielgruppe ohnehin kauft.
B2B/SaaS
Brian Halligan und Dharmesh Shah gründeten HubSpot 2006 und machten Inbound-Marketing zur Kategorie. Im Buch zeigt der Fall unter anderem, wie Marketing und Vertrieb die Übergabe schriftlich regeln.
LehreEine Kategorie führt in aller Regel die Firma an, die sie definiert hat.
D2C
Mirco Wolf Wiegert und Lorenz Hampl gründeten fritz-kola 2003 in Hamburg mit 7.000 Euro Startkapital: eine Marke, die ohne großes Budget sichtbar und greifbar wurde.
LehreMarketing beginnt vor dem Budget: mit der Frage, wo deine Marke einfallen und dein Produkt greifbar sein muss.
Praxiskästen
Rund 200.000 Geschmackstests, klare Siege in den Blindtests. Nach 79 Tagen holte Coca-Cola die alte Formel zurück, auf Druck der Kundschaft.
LehreDie Daten waren korrekt, und die Entscheidung war trotzdem falsch.
Michael Dubin startete den Dollar Shave Club mit einem YouTube-Video, das zum Lehrstück für erinnerbare Ideen wurde.
LehreEine Idee, die man erinnert, schlägt ein Budget, das man vergisst.
Fig. 05 — Das Arbeitsmaterial
Die Werkzeuge in diesem Buch sind zum Ausfüllen gedacht. Die wichtigsten davon gibt es als Paket zum Drucken und Ausfüllen, dazu das Workspace-Paket für Sprachmodelle aus Anhang H.
Dein Marketing in 90 Minuten entlang der 36 Fragen.
Deine ersten 90 Tage mit der Verantwortung für das Marketing.
Die wichtigste Aussage über deinen Wert, als ausfüllbare Vorlage.
Segmente mit je 1 bis 5 Punkten bewerten und das Kernsegment wählen.
Reichweite, Marge, Kontrolle und Aufwand je Vertriebskanal im Vergleich.
Alle Kontaktpunkte entlang der Customer Journey, sortiert nach PESO.
Geht mit der Verlagsfassung online · Warteliste bekommt sie zuerst
Fig. 06 — Der Autor
Jan Heinemann arbeitet in Berlin an Marketing, Produkt und Strategie für digitale Marken im Gesundheitswesen.
Die 36 Fragen sind aus dieser Praxis gesammelt. Zu jeder sagt er im Buch unter „Meine Haltung" offen, wie er selbst entscheidet, denn ein Buch über Entscheidungen sollte selbst eine Meinung haben.
Kontakt: hallo@theplaybook.marketing
Fig. 07 — Die Community
Das Buch ist der Anfang. In der Community wenden wir die 36 Fragen gemeinsam auf echte Märkte an: von der ersten Diagnose bis zum letzten Test.
Kein Spam, kein Tracking. Nur eine Mail, wenn das Buch erscheint, und vorab das Arbeitsmaterial.
Fig. 08 — FAQ
Für alle, die Marketing allein oder in einem kleinen Team verantworten: besonders für erste Marketingverantwortliche, Gründer:innen und Generalist:innen, die strategisch arbeiten wollen statt nur Maßnahmen abzuarbeiten. Du brauchst keine Theorie-Vorkenntnisse. Jedes Werkzeug wird mit Einordnung, Vorgehen und typischem Fehler erklärt.
Noch nicht, das Buch ist gesetzt und wird gerade final geprüft. Trag dich in die Warteliste ein, dann erfährst du als Erste:r, wenn es erscheint, und bekommst vorab Zugriff auf das Arbeitsmaterial.
Es ist nach Fragen sortiert, nicht nach Theorie. 36 Fragen in sieben Teilen, jedes Kapitel in drei Lesetiefen: der Kopfblock mit der kurzen Antwort, der Kern mit Werkzeug und ausgefülltem Beispiel, die Vertiefung mit Hintergrund und Praxisfall. Unter „Meine Haltung" steht zu jeder Frage, wie der Autor selbst entscheidet. Du kannst es von vorn bis hinten lesen oder genau die Frage nachschlagen, die dich gerade beschäftigt.
Die wichtigsten Werkzeuge des Buches, von der Audit-Checkliste bis zum Go-to-Market-Plan, gibt es als druck- und ausfüllbare Vorlagen. Dazu kommt das Workspace-Paket für Sprachmodelle aus Anhang H. Zum Ausfüllen gedacht, nicht zum Anschauen.
Ja, gerade dann. Erfahrene nutzen es als Audit-Instrument: 90 Minuten entlang der 36 Fragen zeigen, welche Entscheidungen dokumentiert sind und welche ihr nur vermutet.
Ein Kreis von Marketing-Generalist:innen, der die 36 Fragen auf echte Fälle anwendet: Austausch zu den Vorlagen, Praxisbeispiele, Q&As mit dem Autor. Der Einstieg ist die Warteliste, alle Details kommen per Mail.